Halden Inferno 2026

18. April 2026

Bericht: Armin / Fotos: privat


Das 8. Halden Inferno auf der Halde Duhamel, besser bekannt als die Halde mit dem Polygon, zog in diesem Jahr auch vier Mitglieder von RUN 4 FUN an. Sinn des Laufs ist es, von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, eben from Dusk till Dawn, so viele Höhenmeter wie möglich zu sammeln. Für die meisten waren die 1000 Höhenmeter das Ziel, denn dann gab es die ersehnte Medaille, den Hammer. Neben den Aktiven Rudolf und Armin, waren für RUN 4 FUN diesmal auch Anja und Charlotte mit dabei, die mindestens 1000 Höhenmeter in der Nacht zum 19. April zu sammeln. Über vierhundert Voranmeldungen gab es für die Veranstaltung, wie zu vernehmen war, so viele wie noch nie. Ab 19.30 Uhr trudelten die Teilnehmer am Polygon ein, positionierten Ihre Rucksäcke, schnürten die Schuhe, richteten die Kleidung und die Lampen für die Nacht, so dass es pünktlich 20.28 Uhr losgehen konnte.

Die erste halbe Stunde war das Licht noch ok, danach gab es für die nächsten Stunden nur noch Licht aus der mitgeführten Lampe. Das Polygon war als einzige Lichtquelle bei jedem Anstieg das Ziel, ehe es sofort wieder nach unten ging. Zwischendurch auch mal ein Blick auf die, sich zur Nacht neigende Umgebung gewagt, aber immer vorsichtig über das lose Gestein des Haldenwegs.


So vergingen die nächsten Stunden, es wurde stockdunkel und mit der Zeit auch kalt, aber die Körper brannten bei jedem Anstieg hoch zum Polygon ...

Rudolf stieg nach etwa zweieinhalb Stunden, gegen 23 Uhr, als erster von uns aus, für Ihn war es nur ein Trainingslauf für die Harzquerung. In dieser kurzen Zeit hatte er stolze 766 Höhenmeter und 15.5 Kilometer auf der Uhr.


Für die anderen ging es weiter, die 1000 wollten und sollten erreicht werden. So ging es bis nach halb zwei in der Nacht, als alle glücklich Vollzug melden konnten und wir gemeinsam das Rennen beendeten. Charlotte hatte 1045 Hm und 16,5 KM, Anja 1100 Hm und 17,1 KM und Armin 1446 Hm und 25,5 KM zurückgelegt. Nicht unerwähnt möchte ich die Leistung von meinem Bruder Rainer lassen, dem zuliebe wir drei Schwambachs überhaupt erst an dem Inferno teilnahmen. Er hatte vor Jahren einen Herzinfarkt und wollte den Lauf immer schon machen und in diesem Jahr hat es, mit uns gemensam, geklappt. Rainer hatte letztlich 1097 Hm und 16,9 KM geschafft, eine ganz tolle Leistung!


Nach einem Müsli und dem ein und anderen Absacker, ging es dann noch einmal die Halde hinunter zum Auto, mit der Medaille und voller Stolz ... es war eine tolle Herausforderung, die wir alle gemeistert haben ...